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Seminartermine
September 2011
Benedikt XVI. wünscht Maltesern immer genügend Schutzengel
Waldalgesheim / Koblenz. Der Papst, die
Pilger und auch die Malteser aus Waldalgesheim & Koblenz sind wieder zu
Hause. „Das Wetter hat mitgespielt, es herrschte eine freundliche
Stimmung und wir hatten nur wenige Patienten zu versorgen“, freut sich
Florian Reuter, Leiter Einsatzdienste der Malteser Waldalgesheim. Von
Samstagnacht bis Sonntagabend hatte Florian Reuter als Leiter einer
Unfallhilfsstelle (UH) mit 20 Kollegen in Freiburg auf dem
Flughafengelände für die Pilger gesorgt. „Kreislaufprobleme, leichte
Dehydrierung und Insektenstiche waren die üblichen Beschwerden.“ So
konnten die meisten Sanitäter auch den Worten des Heiligen Vaters
während des Gottesdienstes folgen. „Was der Papst in seiner Predigt
gesagt hat, wirkt nach. Sein Aufruf an die Gläubigen, als Christ aktiv
zu sein, trifft auf uns Malteser ja genau zu.“ Stolz ist Reuter auch auf
die Botschaft, die der Heilige Vater über ein Malteser Team, das während
seines gesamten Besuches immer in seiner Nähe war, an alle Malteser
richtete. „Benedikt XVI. hat den Maltesern gedankt und uns gewünscht,
dass wir immer genügend Schutzengel an unserer Seite haben“, so Florian
Reuter.

Besuch von der Bundes-Vorstandsebene der Malteser
auf dem Flugfeld in Freiburg:
Fasst die gesamte Vorstandebene der Malteser aus Köln besuchte die UH
der Malteser Gliederungen Waldalgesheim / Koblenz im VIP Bereich links
vor der Altarbühne in Freiburg um sich ein „Bild“ von Einrichtung und
Personal zu verschaffen und war voll des Lobes (s. Bild).
Zu den bundesweit vier großen Veranstaltungen in
Berlin, Erfurt, Etzelsbach und Freiburg mit 300.000 Besuchern hatten die
Malteser mehr als 2.000 Kräfte aus allen Teilen Deutschlands
zusammengezogen.
Eindrücke zum Papstbesuch bieten die Malteser im
Internet unter
www.malteser-papst.de
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September 2011
Letzte Vorbereitungen auf den Einsatz beim
Papstbesuch
Malteser mit 10 Sanitätern in Freiburg
Waldalgesheim.
Mit 10 ehrenamtlichen Sanitätern werden die Waldalgesheimer Malteser
beim Papstbesuch in Freiburg für die medizinische Erstversorgung im
Einsatz sein. Florian Reuter, Leiter Einsatzdienste der Malteser, bricht
mit 3 Frauen und 7 Männern am Samstag auf, um kranken oder verletzten
Pilgern zu helfen. „Für uns alle ein besonderer Dienst, weil
zehntausende Menschen zusammenkommen, um den Heiligen Vater zu sehen.
Das ist sicher auch für uns ein spirituelles Highlight“, hofft Reuter.
Mit 6 Fahrzeugen werden die Waldalgesheimer
zusammen mit 14 weiteren Maltesern aus Koblenz und Bendorf zum
Flugplatz in Freiburg fahren. Am Samstagabend werden wir dann gegen 20
Uhr mit einer Personalstärke von 20 Personen in unserer
Unfallhilfsstelle auf dem Flughafengelände in den Einsatz gehen. Schon
lange bevor die ersten Pilger zum Gottesdienst eintreffen, haben die
Malteser alles vorbereitet: Drei
Stunden bevor die Veranstaltung beginnt, (ab 23 Uhr werden die ersten
Pilgergruppen auf das Flughafengelände gelassen,) sind sie bereit. Hinzu
werden von uns 1 RTW und 1 KTW in den Einsatz gebracht.
Mit dabei sind junge Sanitäter wie die 19 jährige
Svenja Habenicht und alte Hasen wie Albert Lieser (66). Svenja Habenicht
wünscht sich vor allem „eine tolle Stimmung, die der Papst rüberbringt“.
Für Albert Lieser lautet der Wunsch ganz einfach: „Möglichst wenigen
Menschen helfen zu müssen, damit alle den Gottesdienst mitfeiern
können.“
Während des Papstbesuches werden die Malteser im
Internet unter
www.malteser-papst.de
ständig Neuigkeiten berichten.
April
2011
Besuchsdienst lädt Mitarbeiter und Interessierte
ein
Waldalgesheim.
Zur Reflektion ihrer letzten Besuche und der weiteren Planung findet am
Mittwoch den 04.05.2011 um 20.00 Uhr im Malteserheim Gartenstraße ein
weiterer Gruppenabend des Malteser Besuchs- und Begleitungsdienstes
statt.
Hierzu laden die Malteser auch alle an einer Mitarbeit Interessierten zu
einem Informationsaustausch recht herzlich ein.
Der Besuchsdienst setzt auf Qualität. Die
demographische Entwicklung in Deutschland mit der Überalterung der
Gesellschaft, fehlenden oder zerfallenden Sozialstrukturen um den alten
Menschen und steigender Altersarmut, stellt alle sozialen Organisationen
vor neue Herausforderungen. Der Malteser Hilfsdienst mit seinem Besuchs-
und Begleitungsdienst versteht sich als ergänzendes Angebot zu
bestehenden Pflege-, Begleitungs- und Versorgungsdiensten. Die
ehrenamtlichen Helfer/innen wollen Einsamkeit und Isolation der Menschen
vor Ort aufbrechen und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten
Hilfestellungen für das Leben in der eigenen häuslichen Umgebung geben.
Die steigenden Anfragen aus der Bevölkerung nach diesem Dienst bedeuten
für die Malteser neben dem Ausbau des Angebotes und der Suche nach
weiteren engagierten Ehrenamtlichen, auch die Qualitätswahrung,
verstärkte Begleitung und Beratung der ehrenamtlichen Leitungskräfte,
sowie Prävention des Ehrenamtes vor dem „Verheizt werden.“
Ihre Fragen beantwortet:
Klaus Bremmer,
Ortsbeauftragter Tel. & Fax: (06721) 36 100
[Ihre
Anfrage per Email]
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März 2011
Night Fever in der Keltenhalle
70iger Jahre Kultparty mit dem SWR1 am 16. April in Waldalgesheim
Mit
Chips und einem gemütlichen Bier vorm Fernseher abhängen und spätestens
abends um elf einschlafen – das geht ja gar nicht. Als die Bee Gees mit
„Night Fever“ die Nachtclubs eroberten und Lionel Ritchies „All Night
Long“ rauf und runter lief, war das doch noch ganz anders?! Bis in die
Morgenstunden ging es um die Häuserecken und fit wie ein Turnschuh
dachte keiner an die nötige Nachtruhe. An die denkt der Malteser
Hilfsdienst Waldalgesheim am Samstag, 16. April, garantiert auch nicht.
Zum Abschluss des 50. Jubiläumsjahres der Malteser Ortsgliederung
Waldalgesheim lädt die Organisation zur SWR1 Night Fever Party in die
Keltenhalle ein, wo DJ Lars Michael Storm (s. Bild, © SWR) das Publikum
mit heißen Scheiben aus den 70er und 80er Jahren rockt. Bei “Ladies
Night“, „Last Night A DJ Saved My Life“, „One Night In Bangkok“ oder
“Nightshift” wird die Nacht zum Tag. Wer dann noch nicht mit fiebert,
dem bleibt nur noch der Platz auf dem Sofa.
Also keine Müdigkeit vorschützen und raus aus der
Alltags-Bequemlichkeit. Karten für die Kultparty von SWR1
Rheinland-Pfalz beim Malteser Hilfsdienst in Waldalgesheim gibt‘s ab
sofort bei der St. Barbara Apotheke, Hochstraße 2, Waldalgesheim,
Tickethotline 06721/35383, E-Mail St.Barbara-Apotheke@gmx.de sowie bei
Schreibwaren Wemareck, Provinzialstraße 27, Waldalgesheim, Tickethotline
06721/155637 und E-Mail Wemareck@hotmail.de.
Im Vorverkauf kosten die Karten 6 Euro und an der
Abendkasse 6,50 Euro. Einlass ist ab 20 Uhr, Beginn um 21 Uhr. SWR1
Rheinland-Pfalz hört man in und um Waldalgesheim auf UKW 99,1 und
weltweit im Webradio über SWR1.de.
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März 2011
Malteser erhielten Urkunden des Bundespräsidenten
Wulff ehrt Waldalgesheimer Malteser für Loveparade-Einsatz.
Am
Freitag, den 18. März 2011 bekamen im Rahmen einer Feierstunde im
Ratssaal der Ortsgemeinde Waldalgesheim acht Helferinnen und Helfer des
Malteser Hilfsdienst Urkunden des Bundespräsidenten Wulff als Zeichen
des Dankes und der Anerkennung für ihren Einsatz bei der Loveparade in
Duisburg in würdevollem Rahmen durch den Ortsbeauftragten der
Waldalgesheimer Malteser, Klaus Bremmer, überreicht.
Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 hatten Malteser
Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe und
Arbeiter-Samariter-Bund im Rahmen des Sanitäts- und Rettungsdienstes den
Verunglückten der Loveparade Hilfe geleistet.
Zu den ersten Einsatzkräften am
Veranstaltungseingang rund um die Besucherrampe und den Zugangstunnel,
wo sich die verheerende Katastrophe ereignet hatte, gehörten die acht
Helfer der Waldalgesheimer Malteser als Teil einer 28-köpfigen mobilen
Unfallhilfestelle, die die Verletzten unverzüglich aus der in Panik
geratenen Menschenmasse befreiten und medizinisch versorgten. Mit großem
Entsetzen mussten die Einsatzkräfte hautnah miterleben, dass vor Ort für
16 Besucher die Rettungsbemühungen trotz größtmöglicher Anstrengungen
ohne Erfolg geblieben waren. Insgesamt waren 21 Menschen bei der
Tragödie ums Leben gekommen.
Bereits
am 10. Dezember waren Ortsarzt André Hochgesand und Leiter
Einsatzdienste Florian Reuter für die Malteser Waldalgesheim mit 18
weiteren Vertreten der Malteser auf Einladung des Bundespräsidenten nach
Berlin gefahren, um stellvertretend für alle eingesetzten Kräfte die
Anerkennungsurkunden persönlich aus der Hand des Bundespräsidenten
entgegenzunehmen (Bild: Copyright
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Fotograf Sebastian
Bolesch). Wulff hatte hierbei nochmals seinen Dank und seine
Wertschätzung für den Einsatz der Hilfskräfte unterstrichen.
Nach diesem, bisher folgenschwersten Einsatz der
Malteser Waldalgesheim konnten die eingesetzten Helferinnen und Helfer
die Erlebnisse der Tragödie dank umfangreicher und unverzüglich
veranlasster psychosozialer Nachsorgemaßnahmen und Kriseninterventionen
bislang gut verarbeiten, stellte Bremmer erleichtert fest.
Im Namen der Bürger, der Verwaltung und des Gemeinderates von
Waldalgesheim bedankte sich Ortbürgermeister Dr. Gerhard Hanke bei den
Maltesern, die vor Ort waren und betonte seine tiefe Wertschätzung:
„Danke für diese soziale, menschliche Tat, die Sie in Duisburg geleistet
haben, für diesen vorbildlichen Einsatz!“ Als Zeichen der Anerkennung
überreicht er neben der Dankesurkunde der Ortsgemeinde ein Schreibset
samt Ortswappen an die Beteiligten und sprach abschließend Klaus Bremmer
seinen besonderen Dank für dessen „vorbildliche Leistung in seiner
Funktion“ aus.Presseanfragen an:
Klaus Bremmer,
Ortsbeauftragter Tel. & Fax: (06721) 36 100
[Ihre
Anfrage per Email]
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März 2011
Buntes
Narrentreiben auf den Straßen von Waldalgesheim
Mit dem großen Rosenmontagszug endete die
Session 2011. Malteser begleiteten 15 Karnevalsveranstaltungen in Mainz,
Simmern, Stromberg und Waldalgesheim.
Mit
dem ausgelassenen Narrentreiben in den Hallen und auf den Strassen an
Rhein und Nahe beginnt alljährlich eine einsatzreiche Zeit für die
Malteser aus Waldalgesheim. Bereits ab Januar wird für die
besucherstarken, hochkarätigen Veranstaltungen des Karnevalverein
Waldalgesheim (KVW) der Sanitätsdienst in der Keltenhalle gestellt. In
der heißen Phase zwischen Schwerdonnerstag und Rosenmontag kommen noch
zahlreiche Einsätze für Karnevalszüge hinzu.
So wurden in der diesjährigen Session 15 Veranstaltungen
sanitätsdienstlich betreut. Vor allem die Einsätze bei den Umzügen in
Simmern und Mainz-Finthen, die gemeinsam mit anderen
Maltesergliederungen und Hilfsorganisationen bestritten wurden, waren
ein Highlight für die eingesetzten Helfer. Am Rosenmontag ging es dann
mit voller Helferstärke in den Höhepunkt der "allesemer Fassenacht", dem
großen Rosenmontagszug. Über 10.000 Narren genossen bei herrlichem
Sonnenschein die ausgelassene Stimmung beim Unzug, bei dem ca. 1000 aktive Fastnachter
dem Publikum eine herrliche Zugkulisse mit über 50 Wagen, Kappellen und
Fußtruppen präsentierten.
Für die Teilnehmer waren ca. 30 Malteser aus Waldalgesheim samt
Unterstützung der Malteser Bendorf, mit zwei Rettungswagen und einem
Notarzt im Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden von der Einsatzleitzentrale
in der Malteserunterkunft aus koordiniert. "Bei den zahlreichen
Hilfeleistungen handelte es sich hauptsächlich um Kreislaufprobleme und
kleinere Verletzungen, die meist vor Ort dank der schnellen Hilfe
unserer Einsatzkräfte behoben werden konnten." gab sich der Leiter
Einsatzdienste Florian Reuter zufrieden
über den Einsatzablauf. Nur wenige Patienten mussten ins Krankhaus
gebracht werden. Auch die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr sei
wie gewohnt routiniert verlaufen.
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Dezember 2010
Malteser luden zur Weihnachtsfeier ein
Der Besuchsdienst der Malteser in Waldalgesheim zog eine erfreuliche
Jahresbilanz und feierte mit seinen Besuchten und waldalgesheimer Mitbürgern
eine Weihnachtsfeier.
Mit der Weihnachtsfeier am 4.
Adventssonntag konnte die Malteser Besuchs- und Begleitungsdienstgruppe
(BBD) einsamen oder älteren Menschen eine Freude machen. Bei Kaffee,
Tee, Plätzchen und Kuchen brachte man Licht in den oft trüben Alltag,
ganz im Sinne der bundesweiten Malteser Nikolausaktion.
Die 20 Senioren und Seniorinnen, die zum Teil eigens vom Malteser
Fahrdienst zu Hause abgeholt und im Schneetreiben auch wieder
zurückgebracht wurden, erlebten beim miteinander erzählen, singen und
anhören von Geschichten kurzweilige Stunden.
Auch die Jahresbilanz des BBD lässt
aufhören: ganzjährig wurden von der kleinen Gruppe 12 ältere, einsame
Mitbürgerinnen regelmäßig besucht, durchschnittlich ca. 40 Stunden je
Besuchtem.
Aber mit Durchschnittszahlen lässt
sich die Arbeit der 7 Mitarbeiter in der BBD – Gruppe schlecht abbilden.
Der individuelle Bedarf der einzelnen Besuchten ist maßgebend für den
flexiblen Einsatz der BBD-Helferinnen und reicht von ein bis zwei
Besuchen in der Woche über 14-tägige bis hin zu auch mal "nur"
monatlichen Kontakten. Es wird zwischendurch auch einmal
miteinander telefoniert und Termine abgesprochen oder auch nur "kurz"
zum Arztbesuch, zum Einkaufen oder beim Spaziergang begleitet.
Der Gruppenleiter der BBD–Gruppe
Klaus Bremmer dankt allen Mitarbeitern für 466 Stunden ehrenamtlichen
Einsatz, mit denen Sie ihren Mitmenschen die Aufmerksamkeit geschenkt
haben. In
diesem Sinne sucht der BBD weitere Mitarbeiter, die ihren Mitmenschen
Aufmerksamkeit und Begleitung schenken wollen, getreu dem
Malteser-Leitsatz "weil Nähe zählt".
Weitere Informationen über den
Besuchs- und Begleitungsdienst gibt es auf der Seite
»
Soziales Ehrenamt.
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Juli 2010
Malteser trauern um Opfer der Loveparade
Mit
großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten
während der Loveparade am 24. Juli reagiert. Die Malteser trauern um die
Toten. Ihr Gebet gilt auch den Angehörigen.
Nach
Angaben vom 25.07. sind nahe dem Veranstaltungsgelände in Duisburg
neunzehn Menschen zu Tode gekommen und über 340 verletzt worden.
Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und
dem Arbeiter-Samariter-Bund hatten die Malteser den Sanitätsdienst bei
der Loveparade übernommen.
Mehrere Einheiten der Malteser waren mit die ersten an der
Unglücksstelle. Insgesamt kam es bei dem bis ca. zwei Uhr nachts
dauernden Einsatz zu mehreren tausend Hilfeleistungen. Die psychosoziale
Hilfe für die vom Erlebten schwer gezeichneten Einsatzkräfte ist
noch am Abend des Unglückstags vor Ort angelaufen. Spezialkräfte der
Malteser kamen hierfür aus dem ganzen Bundesgebiet. Wieder zu Hause
angekommen, steht für die Helfer ein dezentrales Nachsorgesystem bereit.
Auch
für die betroffenen Festivalbesucher wurde von der Polizei ein
psychosoziales Betreuungsangebot eingerichtet.
Am Samstag, den 31.07. wird es in Duisburg einen Trauergottesdienst zum
Gedenken der Opfer geben.
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Juli 2010
Einsatzreicher Frühsommer
Unfälle und Hitze führen zu einem SEG-Einsatz
auf der A60 und zwei Rettungswageneinsätzen
Durch
einen schweren Verkehrsunfall kam es auf der A60 zwischen Ingelheim und
Mainz zu einem kilometerlangen Stau. Da zu dieser Zeit Temperaturen über
30°C im Schatten herrschten, wurde die Schnelle-Einsatzgruppe (SEG)
Betreuungsdienst Nord der Malteser Bingen und Waldalgesheim zur
Getränkeversorgung und Betreuung der im Stau festgehaltenen
Verkehrsteilnehmer alarmiert. Noch während die Einsatzfahrzeuge mit
Getränken ausgestattet wurden, konnte der Einsatz dank der Freigabe der
Autobahn und raschen Stauauflösung nach Anweisung des Organisatorischen
Leiters wieder beendet werden. Es waren 6 Helfer und 1 Arzt mit 2
Mannschaftsfahrzeugen und 1 Rettungswagen im Einsatz.
Bereits in den Wochen kurz zuvor hatten die ehrenamtlichen
Rettungsassistenten und Rettungssanitäter den Rettungswagen der Malteser
Waldalgesheim zur Unterstützung der Feuerwehr bei einem Unfall und des
Rettungsdienstes wegen erhöhtem Einsatzaufkommen besetzen müssen.
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Juni 2010
50 Jahre Malteser in Waldalgesheim

Am 07. Juni 1960 wurde die Gliederung des Malteser
Hilfsdienst in Waldalgesheim gegründet. 50 Jahre, das war wahrlich ein
Grund mit Freunden, Förderern, Vertretern aus Politik und Behörden, den
Ortsvereinen und nicht zuletzt der Bevölkerung in Waldalgesheim am
20. Juni 2010 ein
Fest zu feiern.
Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St.
Dionysius, unter Mitgestaltung des Gospelchors Sacropops, begannen die
Feierlichkeiten. In dem Gottesdienst hatten die Malteser im Rahmen einer
Johannisfeier acht neue Helferinnen und Helfer feierlich aufgenommen und
dies mit dem gemeinsam gesprochenen Maltesergebet eindrucksvoll
untermauert.
Anschließend eröffnete der Ortbeauftragte Klaus
Bremmer mit einer kurzen Ansprache in der Keltenhalle das Fest. Nach dem
Mittagessen folgte der Festakt, der vom stellvertretenden
Ortsbeauftragten und Ortsarzt André Hochgesand moderiert wurde.
Hochgesand begrüßte die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern, den
Diözesanleiter Antonio Freiherr von Salis-Soglio und Vertreter der
Diözesangeschäftsstelle, die zahlreichen Vertreter der Malteser
Gliederungen, Hermann-Josef Gundlach (Innenministerium Rheinland-Pfalz),
Adam Schmitt (1. Beigeordneter Landkreis Mainz-Bingen), Franz-Josef
Riediger (Bürgermeister der VG Rhein-Nahe), Dr. Gerhard Hanke (Ortsbürgermeister
Waldalgesheim), die Vertreter der katholischen Kirchengemeinden Pfr. Dr.
Wolfgang Schuhmacher, Kaplan Schneider und Pfr. Dr. Ulrich von
Plettenberg sowie Pfr. Christoph Hüter von der ev. Kirchengemeinde
Waldalgesheim und die zahlreichen Vertreter der Feuerwehren der VG
Rhein-Nahe und der Stadt Bingen, allen voran Kreisfeuerwehrinspekteur
Wilfried Eppelmann und seinen Stellvertreter Hr. Bernhard Ketelaer.
Bremmer stellte seine Festansprache unter das Motto
der Malteser „ …weil Nähe zählt.“ und dankte insbesondere allen
Maltesern, die in den letzten 50 Jahre die Gliederung Waldalgesheim
aufgebaut und mit gestaltet haben. "Das wichtigste Gut eines
ehrenamtlichen Vereins sind seine Mitarbeiter und ein Führungsteam, das
auch innovativ in die Zukunft arbeitet und investiert" unterstrich
Bremmer seine Anerkennung an die Mitglieder. Die fruchtbaren Ergebnisse
ihrer Leistungen konnten die Malteser eindrucksvoll mit Bildern und
Videovorführungen im Foyer der Keltenhalle den
Festbesuchern demonstrieren.
Als Vertreter des Ministeriums des Innern und für
Sport gratulierte Hermann-Josef Gundlach den Waldalgesheimer Maltesern
und überreichte als Zeichen der Anerkennung das Wappen des Ministeriums.
Für ihre unermüdliche Mitarbeit bei den Maltesern und ihre Verdienste um
das
Sanitätswesen und den Katastrophenschutz zeichnete Gundlach den
Ortsbeauftragten Klaus Bremmer und posthum den vor fünf Wochen
verstorbenen Leiter Einsatzdienste Peter Fassott mit der
Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus.
Diözesanleiter Antonius Freiherr von Salis-Soglio zeichnete
nach seiner Gratulation an die Waldalgesheimer Maltesergliederung die
verdienten Helferinnen und Helfer mit der Dankplakette aus: Michaela
Bootz, Andreas Bremmer, Marcel Bremmer, Anita Fassott, Baptist
Immerschitt, Christa Immerschitt, Dr. André Hochgesand, Sabine
Hochgesand, Paul May, Dirk Michel, Willi Schuhmacher. Klaus Bremmer
erhielt die Ehrennadel in Gold mit Granat.
Im Anschluss folgten Gratulationen des
Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Riediger, des Ortsbürgermeisters Dr.
Gerhard Hanke, des katholischen Pfarrers Dr. Wolfgang Schumacher und des
evangelischen Pfarrers Christoph Hüther. Die Gratulanten bedankten sich
für den ehrenamtliche Einsatz der Malteser und betonten die große
Bedeutung der Malteserarbeit für Gesellschaft und Gemeinwohl.
Auch die Waldalgesheimer Ortsvereine und
befreundeten Maltesergliederungen gesellten sich zu den Gratulanten auf
der Bühne und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Seitens der
Malteser Waldalgesheim bedankten sich Bremmer und Hochgesand sichtlich
gerührt für die vielen Worte der Annerkennung.
Musikalisch wurde der Festakt durch den
Orchesterverein Harmonie Waldalgesheim und den Männerchor Waldalgesheim
und Genheim mit kurzweiligen Darbietungen eingerahmt.
Vor der Keltenhalle wurden die moderne
Unfallhilfsstelle für Großeinsätze, das neue Zeltlager der Malteser
Mittelalter-Sanitätsdienstgruppe und der Rettungswagen dem
interessierten Publikum präsentiert. Für Kinder gab es Stockbrot am
Lagerfeuer der "Malteserritter" und eine Hüpfburg.
In einer sehr realistischen Schauübung wurde am
Nachmittag dem Publikum eindrucksvoll das Leistungsvermögen der
Waldalgesheimer Feuerwehr und Malteser demonstriert. Als ca. zehn
Minuten nach Übungsbeginn der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus
Mainz einflog und zu Übungs- und Ausstellungszwecken landete, waren die
Besucher hellauf begeistert.
Das Fazit von Klaus Bremmer nach diesem Jubiläum
ist eindeutig: "Wir sind eine einmalige Gruppe. Sowohl die Kameradschaft
untereinander als auch die Qualifikation der Helferschaft und die
vielfaltigen Einsatzbereiche der Gliederung lassen zuversichtlich in die
Zukunft blicken. Und das sage ich voller Überzeugung."
Einladung, Plakat
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Mai 2010
Nachruf
In
der Nacht vom 16. zum 17. Mai 2010 verstarb unerwartet im Alter von 45
Jahren unser Rettungsassistent und Leiter Einsatzdienste Peter Fassott
Peter war im Jahr 2000 zu unserer
Gliederung gestoßen, und hat seither wie kaum ein anderer die Malteser
in Waldalgesheim geprägt. Ideenreichtum und Tatendrang für "seine
Malteser" waren stets unermüdlich.
Peter war als Einsatzleiter im
gesamten Bundesgebiet für die Malteser unterwegs, und hat uns
Waldalgesheimer Malteser zu vielen unvergesslichen Einsätzen
mitgenommen. Als Leiter Einsatzdienste für die Region
Rhein-Nahe-Hunsrück hat er mehr als einhundert regionale
Sanitätseinsätze pro Jahr koordiniert. Die Gründung der
Mittelalter-Sanitätsdienstgruppe ist maßgeblich auf seine Initiative
zurückzuführen.
Er hat uns alle motiviert und war
immer für uns da - sowohl als Malteser als auch treuer Freund,
Patenonkel und Trauzeuge. Sein Tod ist für uns alle unfassbar
und hinterlässt eine tiefe Narbe in unserer Gemeinschaft. Unser Mitgefühl ist bei seiner
Familie.
Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer an dich erinnern
und dich dadurch nie vergessen lassen.
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April 2010
Einsamkeit alter Menschen in Waldalgesheim wächst
Zusammen ist man weniger allein: zehn Jahre ehrenamtlicher Besuchs-
und Begleitungsdienst der Malteser
Tag
für Tag warten immer mehr Waldalgesheimer darauf, dass jemand an ihrer
Haustür klingelt. Oft sind die Stimmen aus dem Fernsehen die einzigen,
die sie seit
Wochen hören. Die Mitarbeiter des Malteser Besuchs- und
Begleitungsdienstes (BBD) holen diese Menschen aus ihrer Einsamkeit
heraus – ehrenamtlich und unentgeltlich. Vor zehn Jahren gründeten sie
daher den ersten Besuchs- und Begleitungsdienst in Deutschland.
Inzwischen gibt es diese Dienste an
185
Standorten, seit 2007 in Waldalgesheim. Und: „Die Nachfrage steigt
stetig. Viele Senioren leben nicht nur allein, sie sind es auch“, sagt
Klaus Bremmer, Ortsbeauftragter bei den Maltesern in Waldalgesheim.
„Wir erhalten sehr oft Anrufe von Waldalgesheimern,
die jemanden suchen, der mit ihnen spazieren geht, Karten spielt, sie
beim Einkaufen begleitet, beim Besuch auf dem Friedhof oder einfach nur
zuhört“, berichtet Klaus Bremmer. Ob in privater Wohnung, Altenheimen
oder Seniorenresidenzen – überall erleben unsere sieben Mitarbeiter
Ähnliches: Einer bleibt alleine zurück, Beziehungen haben sich
aufgelöst, auch die Beine wollen nicht mehr so recht. Die Seniorinnen
und Senioren haben viel Zeit, aber niemanden, der sie mit ihnen teilt.
„Hohe Scheidungsquoten, die Mobilität am Arbeitsplatz und der Zerfall
von Familien trennen immer mehr junge pflegefähige Menschen von ihren
bedürftigen Eltern und Verwandten“, weiß Bremmer Die Überalterung kommt
hinzu, immer mehr Senioren leben in Singlehaushalten, die Hälfte aller
Akademikerinnen in deutschen Städten hat keine Kinder. „Aber wer pflegt
sie, wer besucht sie, wenn sie alt sind?“, fragt Klaus Bremmer
Immer mehr Menschen engagieren sich in den Besuchs- und
Begleitungsdiensten der Malteser. Damit jeder Wunsch nach einem
Gespräch, nach kleinen Unternehmungen, nach persönlicher Zuwendung
erfüllt werden kann, suchen die Malteser jedoch weitere ehrenamtliche
Helfer. „Wir haben mehr Anfragen von Menschen, die besucht werden
möchten, als Personen, die jemanden besuchen wollen“, so Bremmer. „Dabei
reicht schon eine Stunde in der Woche, um einem einsamen Menschen eine
unbezahlbare Freude zu machen, und man wird selbst beschenkt.“
Hintergrund: Die Idee für den Besuchs- und Begleitungsdienst kam
aus der Hospizarbeit: Die Helferinnen und Helfer waren immer mehr mit
der Begleitung alter, aber durchaus nicht kranker oder sterbender
Menschen betraut und benötigten dringend Entlastung. So fasste die
Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes vor zehn Jahren in Erfurt
den Gründungsbeschluss für die Besuchs- und Begleitungsdienste. Heute
engagieren sich über
2.100 Ehrenamtliche
an 185 Standorten für 7.000 ältere oder behinderte Menschen
und schenken ihnen Zeit. Im Durchschnitt „nur“ eine Stunde in der Woche.
In der Summe bedeutete das 100.000 Stunden weniger Einsamkeit im
vergangenen Jahr aus. Denn: Zusammen ist man weniger allein.
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