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Seminartermine
Juli 2010
Malteser trauern um Opfer der Loveparade
Mit
großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten
während der Loveparade am 24. Juli reagiert. Die Malteser trauern um die
Toten. Ihr Gebet gilt auch den Angehörigen.
Nach
Angaben vom 25.07. sind nahe dem Veranstaltungsgelände in Duisburg
neunzehn Menschen zu Tode gekommen und über 340 verletzt worden.
Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und
dem Arbeiter-Samariter-Bund hatten die Malteser den Sanitätsdienst bei
der Loveparade übernommen.
Mehrere Einheiten der Malteser waren mit die ersten an der
Unglücksstelle. Insgesamt kam es bei dem bis ca. zwei Uhr nachts
dauernden Einsatz zu mehreren tausend Hilfeleistungen. Die psychosoziale
Hilfe für die vom Erlebten schwer gezeichneten Einsatzkräfte ist
noch am Abend des Unglückstags vor Ort angelaufen. Spezialkräfte der
Malteser kamen hierfür aus dem ganzen Bundesgebiet. Wieder zu Hause
angekommen, steht für die Helfer ein dezentrales Nachsorgesystem bereit.
Auch
für die betroffenen Festivalbesucher wurde von der Polizei ein
psychosoziales Betreuungsangebot eingerichtet.
Am Samstag, den 31.07. wird es in Duisburg einen Trauergottesdienst zum
Gedenken der Opfer geben.
Juli 2010
Einsatzreicher Frühsommer
Unfälle und Hitze führen zu einem SEG-Einsatz
auf der A60 und zwei Rettungswageneinsätzen
Durch
einen schweren Verkehrsunfall kam es auf der A60 zwischen Ingelheim und
Mainz zu einem kilometerlangen Stau. Da zu dieser Zeit Temperaturen über
30°C im Schatten herrschten, wurde die Schnelle-Einsatzgruppe (SEG)
Betreuungsdienst Nord der Malteser Bingen und Waldalgesheim zur
Getränkeversorgung und Betreuung der im Stau festgehaltenen
Verkehrsteilnehmer alarmiert. Noch während die Einsatzfahrzeuge mit
Getränken ausgestattet wurden, konnte der Einsatz dank der Freigabe der
Autobahn und raschen Stauauflösung nach Anweisung des Organisatorischen
Leiters wieder beendet werden. Es waren 6 Helfer und 1 Arzt mit 2
Mannschaftsfahrzeugen und 1 Rettungswagen im Einsatz.
Bereits in den Wochen kurz zuvor hatten die ehrenamtlichen
Rettungsassistenten und Rettungssanitäter den Rettungswagen der Malteser
Waldalgesheim zur Unterstützung der Feuerwehr bei einem Unfall und des
Rettungsdienstes wegen erhöhtem Einsatzaufkommen besetzen müssen.
Juni 2010
50 Jahre Malteser in Waldalgesheim

Am 07. Juni 1960 wurde die Gliederung des Malteser
Hilfsdienst in Waldalgesheim gegründet. 50 Jahre, das war wahrlich ein
Grund mit Freunden, Förderern, Vertretern aus Politik und Behörden, den
Ortsvereinen und nicht zuletzt der Bevölkerung in Waldalgesheim am
20. Juni 2010 ein
Fest zu feiern.
Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St.
Dionysius, unter Mitgestaltung des Gospelchors Sacropops, begannen die
Feierlichkeiten. In dem Gottesdienst hatten die Malteser im Rahmen einer
Johannisfeier acht neue Helferinnen und Helfer feierlich aufgenommen und
dies mit dem gemeinsam gesprochenen Maltesergebet eindrucksvoll
untermauert.
Anschließend eröffnete der Ortbeauftragte Klaus
Bremmer mit einer kurzen Ansprache in der Keltenhalle das Fest. Nach dem
Mittagessen folgte der Festakt, der vom stellvertretenden
Ortsbeauftragten und Ortsarzt André Hochgesand moderiert wurde.
Hochgesand begrüßte die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern, den
Diözesanleiter Antonio Freiherr von Salis-Soglio und Vertreter der
Diözesangeschäftsstelle, die zahlreichen Vertreter der Malteser
Gliederungen, Hermann-Josef Gundlach (Innenministerium Rheinland-Pfalz),
Adam Schmitt (1. Beigeordneter Landkreis Mainz-Bingen), Franz-Josef
Riediger (Bürgermeister der VG Rhein-Nahe), Dr. Gerhard Hanke (Ortsbürgermeister
Waldalgesheim), die Vertreter der katholischen Kirchengemeinden Pfr. Dr.
Wolfgang Schuhmacher, Kaplan Schneider und Pfr. Dr. Ulrich von
Plettenberg sowie Pfr. Christoph Hüter von der ev. Kirchengemeinde
Waldalgesheim und die zahlreichen Vertreter der Feuerwehren der VG
Rhein-Nahe und der Stadt Bingen, allen voran Kreisfeuerwehrinspekteur
Wilfried Eppelmann und seinen Stellvertreter Hr. Bernhard Ketelaer.
Bremmer stellte seine Festansprache unter das Motto
der Malteser „ …weil Nähe zählt.“ und dankte insbesondere allen
Maltesern, die in den letzten 50 Jahre die Gliederung Waldalgesheim
aufgebaut und mit gestaltet haben. "Das wichtigste Gut eines
ehrenamtlichen Vereins sind seine Mitarbeiter und ein Führungsteam, das
auch innovativ in die Zukunft arbeitet und investiert" unterstrich
Bremmer seine Anerkennung an die Mitglieder. Die fruchtbaren Ergebnisse
ihrer Leistungen konnten die Malteser eindrucksvoll mit Bildern und
Videovorführungen im Foyer der Keltenhalle den
Festbesuchern demonstrieren.
Als Vertreter des Ministeriums des Innern und für
Sport gratulierte Hermann-Josef Gundlach den Waldalgesheimer Maltesern
und überreichte als Zeichen der Anerkennung das Wappen des Ministeriums.
Für ihre unermüdliche Mitarbeit bei den Maltesern und ihre Verdienste um
das
Sanitätswesen und den Katastrophenschutz zeichnete Gundlach den
Ortsbeauftragten Klaus Bremmer und posthum den vor fünf Wochen
verstorbenen Leiter Einsatzdienste Peter Fassott mit der
Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus.
Diözesanleiter Antonius Freiherr von Salis-Soglio zeichnete
nach seiner Gratulation an die Waldalgesheimer Maltesergliederung die
verdienten Helferinnen und Helfer mit der Dankplakette aus: Michaela
Bootz, Andreas Bremmer, Marcel Bremmer, Anita Fassott, Baptist
Immerschitt, Christa Immerschitt, Dr. André Hochgesand, Sabine
Hochgesand, Paul May, Dirk Michel, Willi Schuhmacher. Klaus Bremmer
erhielt die Ehrennadel in Gold mit Granat.
Im Anschluss folgten Gratulationen des
Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Riediger, des Ortsbürgermeisters Dr.
Gerhard Hanke, des katholischen Pfarrers Dr. Wolfgang Schumacher und des
evangelischen Pfarrers Christoph Hüther. Die Gratulanten bedankten sich
für den ehrenamtliche Einsatz der Malteser und betonten die große
Bedeutung der Malteserarbeit für Gesellschaft und Gemeinwohl.
Auch die Waldalgesheimer Ortsvereine und
befreundeten Maltesergliederungen gesellten sich zu den Gratulanten auf
der Bühne und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Seitens der
Malteser Waldalgesheim bedankten sich Bremmer und Hochgesand sichtlich
gerührt für die vielen Worte der Annerkennung.
Musikalisch wurde der Festakt durch den
Orchesterverein Harmonie Waldalgesheim und den Männerchor Waldalgesheim
und Genheim mit kurzweiligen Darbietungen eingerahmt.
Vor der Keltenhalle wurden die moderne
Unfallhilfsstelle für Großeinsätze, das neue Zeltlager der Malteser
Mittelalter-Sanitätsdienstgruppe und der Rettungswagen dem
interessierten Publikum präsentiert. Für Kinder gab es Stockbrot am
Lagerfeuer der "Malteserritter" und eine Hüpfburg.
In einer sehr realistischen Schauübung wurde am
Nachmittag dem Publikum eindrucksvoll das Leistungsvermögen der
Waldalgesheimer Feuerwehr und Malteser demonstriert. Als ca. zehn
Minuten nach Übungsbeginn der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus
Mainz einflog und zu Übungs- und Ausstellungszwecken landete, waren die
Besucher hellauf begeistert.
Das Fazit von Klaus Bremmer nach diesem Jubiläum
ist eindeutig: "Wir sind eine einmalige Gruppe. Sowohl die Kameradschaft
untereinander als auch die Qualifikation der Helferschaft und die
vielfaltigen Einsatzbereiche der Gliederung lassen zuversichtlich in die
Zukunft blicken. Und das sage ich voller Überzeugung."
Einladung, Plakat
Mai 2010
Nachruf
In
der Nacht vom 16. zum 17. Mai 2010 verstarb unerwartet im Alter von 45
Jahren unser Rettungsassistent und Leiter Einsatzdienste Peter Fassott
Peter war im Jahr 2000 zu unserer
Gliederung gestoßen, und hat seither wie kaum ein anderer die Malteser
in Waldalgesheim geprägt. Ideenreichtum und Tatendrang für "seine
Malteser" waren stets unermüdlich.
Peter war als Einsatzleiter im
gesamten Bundesgebiet für die Malteser unterwegs, und hat uns
Waldalgesheimer Malteser zu vielen unvergesslichen Einsätzen
mitgenommen. Als Leiter Einsatzdienste für die Region
Rhein-Nahe-Hunsrück hat er mehr als einhundert regionale
Sanitätseinsätze pro Jahr koordiniert. Die Gründung der
Mittelalter-Sanitätsdienstgruppe ist maßgeblich auf seine Initiative
zurückzuführen.
Er hat uns alle motiviert und war
immer für uns da - sowohl als Malteser als auch treuer Freund,
Patenonkel und Trauzeuge. Sein Tod ist für uns alle unfassbar
und hinterlässt eine tiefe Narbe in unserer Gemeinschaft. Unser Mitgefühl ist bei seiner
Familie.
Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer an dich erinnern
und dich dadurch nie vergessen lassen.
April 2010
Einsamkeit alter Menschen in Waldalgesheim wächst
Zusammen ist man weniger allein: zehn Jahre ehrenamtlicher Besuchs-
und Begleitungsdienst der Malteser
Tag
für Tag warten immer mehr Waldalgesheimer darauf, dass jemand an ihrer
Haustür klingelt. Oft sind die Stimmen aus dem Fernsehen die einzigen,
die sie seit
Wochen hören. Die Mitarbeiter des Malteser Besuchs- und
Begleitungsdienstes (BBD) holen diese Menschen aus ihrer Einsamkeit
heraus – ehrenamtlich und unentgeltlich. Vor zehn Jahren gründeten sie
daher den ersten Besuchs- und Begleitungsdienst in Deutschland.
Inzwischen gibt es diese Dienste an
185
Standorten, seit 2007 in Waldalgesheim. Und: „Die Nachfrage steigt
stetig. Viele Senioren leben nicht nur allein, sie sind es auch“, sagt
Klaus Bremmer, Ortsbeauftragter bei den Maltesern in Waldalgesheim.
„Wir erhalten sehr oft Anrufe von Waldalgesheimern,
die jemanden suchen, der mit ihnen spazieren geht, Karten spielt, sie
beim Einkaufen begleitet, beim Besuch auf dem Friedhof oder einfach nur
zuhört“, berichtet Klaus Bremmer. Ob in privater Wohnung, Altenheimen
oder Seniorenresidenzen – überall erleben unsere sieben Mitarbeiter
Ähnliches: Einer bleibt alleine zurück, Beziehungen haben sich
aufgelöst, auch die Beine wollen nicht mehr so recht. Die Seniorinnen
und Senioren haben viel Zeit, aber niemanden, der sie mit ihnen teilt.
„Hohe Scheidungsquoten, die Mobilität am Arbeitsplatz und der Zerfall
von Familien trennen immer mehr junge pflegefähige Menschen von ihren
bedürftigen Eltern und Verwandten“, weiß Bremmer Die Überalterung kommt
hinzu, immer mehr Senioren leben in Singlehaushalten, die Hälfte aller
Akademikerinnen in deutschen Städten hat keine Kinder. „Aber wer pflegt
sie, wer besucht sie, wenn sie alt sind?“, fragt Klaus Bremmer
Immer mehr Menschen engagieren sich in den Besuchs- und
Begleitungsdiensten der Malteser. Damit jeder Wunsch nach einem
Gespräch, nach kleinen Unternehmungen, nach persönlicher Zuwendung
erfüllt werden kann, suchen die Malteser jedoch weitere ehrenamtliche
Helfer. „Wir haben mehr Anfragen von Menschen, die besucht werden
möchten, als Personen, die jemanden besuchen wollen“, so Bremmer. „Dabei
reicht schon eine Stunde in der Woche, um einem einsamen Menschen eine
unbezahlbare Freude zu machen, und man wird selbst beschenkt.“
Hintergrund: Die Idee für den Besuchs- und Begleitungsdienst kam
aus der Hospizarbeit: Die Helferinnen und Helfer waren immer mehr mit
der Begleitung alter, aber durchaus nicht kranker oder sterbender
Menschen betraut und benötigten dringend Entlastung. So fasste die
Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienstes vor zehn Jahren in Erfurt
den Gründungsbeschluss für die Besuchs- und Begleitungsdienste. Heute
engagieren sich über
2.100 Ehrenamtliche
an 185 Standorten für 7.000 ältere oder behinderte Menschen
und schenken ihnen Zeit. Im Durchschnitt „nur“ eine Stunde in der Woche.
In der Summe bedeutete das 100.000 Stunden weniger Einsamkeit im
vergangenen Jahr aus. Denn: Zusammen ist man weniger allein.
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Dezember
2009
Jahresausklang 2009 Ortsbeauftragter dankte den Mitgliedern für ihr
Engagement.Fast
alle aktiven Mitglieder der Gliederung Waldalgesheim folgten der
Einladung des Ortsbeauftragten Klaus Bremmer zur diesjährigen
Weihnachtsfeier. Die Feier nutzte Bremmer für einen Rückblick auf das
scheidende Jahr und dankte für die vielen tausend Stunden, die die
Ehrenamtlichen für die Dienste der Malteser geleistet haben. Unter den
Gästen waren erstmals auch die Helferinnen und Helfer der neu
gegründeten Besuchsdienstgruppe, die herzlich in die
Maltesergemeinschaft aufgenommen wurden. "Die Einsatzzahlen belegen, dass in diesem Jahr von unseren Helfern viel
geleistet wurde. Dafür meine Anerkennung und ein herzliches
Dankeschön" so Bremmer, der sich auch sichtlich darüber erfreut zeigte,
dass einige der Nachwuchskräfte sich in Führungspositionen eingearbeitet
haben und diese mit viel Engagement ausfüllen.
Die Zahlen 2009 im Überblick:
- 35 aktive Mitglieder
- 75 passive Mitglieder
- 27 Helfer im Sanitätsdienst, davon 12 mit
rettungsdienstlicher Fachausbildung, 1 Arzt
- 116 sanitätsdienstliche Einsätze, 3404
Dienststunden
- 183 Hilfeleistungen im Sanitätsdienst
- 11 Notfalleinsätze mit dem Rettungswagen
- 1 Schnelleinsatzgruppe im Katastrophenschutz mit
17 Helfern, davon 1 freigestellt
- 5 Einsätze der Schnelleinsatzgruppe oder
Teilkomponente, 60
Dienststunden
- 3 Erste Hilfe Lehrgänge, 2 LSM Seminare, 2 Erste Hilfe Trainings,
77 ausgebildete Personen
- 1 Kurs Abenteuer Helfen für 9 Kinder
- 1 Besuchsdienstgruppe mit 7 Helfern, 12 betreute
Personen, 466 Dienststunden
- 1 Auslandseinsatz mit 2 Helfern, 336 Diensstunden
- 5882 Stunden für Aus- und Fortbildungen sowie
Geräte-, KFZ- und Gebäudewartung
- insgesamt 10206 ehrenamtlich geleistete
Dienststunden
Besondere Einsätze 2009
- Faschingszüge in Mainz, Waldalgesheim und
Simmern mit über 10000 Besuchern
- Rheinland-Pfalz Tag in Bad Kreuznach
- Auslandseinsatz in Medjugorje,
Bosnien/Herzegowina
- und viele andere mehr...
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Dezember 2009
Malteser luden zur Weihnachtsfeier ein
Der Besuchsdienst der Malteser in Waldalgesheim zog eine erfreuliche
Jahresbilanz und feierte mit seinen Besuchten und waldalgesheimer Mitbürgern
eine Weihnachtsfeier.
Mit der Weihnachtsfeier am 4.
Adventssonntag konnte die Malteser Besuchs- und Begleitungsdienstgruppe
(BBD) einsamen oder älteren Menschen eine Freude machen. Bei Kaffee,
Tee, Plätzchen und Kuchen brachte man Licht in den oft trüben Alltag,
ganz im Sinne der bundesweiten Malteser Nikolausaktion.
Die 20 Senioren und Seniorinnen, die zum Teil eigens vom Malteser
Fahrdienst zu Hause abgeholt und im Schneetreiben auch wieder
zurückgebracht wurden, erlebten beim miteinander erzählen, singen und
anhören von Geschichten kurzweilige Stunden.
Auch die Jahresbilanz des BBD lässt
aufhören: ganzjährig wurden von der kleinen Gruppe 12 ältere, einsame
Mitbürgerinnen regelmäßig besucht, durchschnittlich ca. 40 Stunden je
Besuchtem.
Aber mit Durchschnittszahlen lässt
sich die Arbeit der 7 Mitarbeiter in der BBD – Gruppe schlecht abbilden.
Der individuelle Bedarf der einzelnen Besuchten ist maßgebend für den
flexiblen Einsatz der BBD-Helferinnen und reicht von ein bis zwei
Besuchen in der Woche über 14-tägige bis hin zu auch mal "nur"
monatlichen Kontakten. Es wird zwischendurch auch einmal
miteinander telefoniert und Termine abgesprochen oder auch nur "kurz"
zum Arztbesuch, zum Einkaufen oder beim Spaziergang begleitet.
Der Gruppenleiter der BBD–Gruppe
Klaus Bremmer dankt allen Mitarbeitern für 466 Stunden ehrenamtlichen
Einsatz, mit denen Sie ihren Mitmenschen die Aufmerksamkeit geschenkt
haben, von der Bundespräsident Horst Köhler in seiner
Weihnachtsansprache sagte, das sie vielen verloren gegangen ist. In
diesem Sinne sucht der BBD weitere Mitarbeiter, die ihren Mitmenschen
Aufmerksamkeit und Begleitung schenken wollen, getreu dem
Malteser-Leitsatz "weil Nähe zählt".
Weitere Informationen über den
Besuchs- und Begleitungsdienst gibt es auf der Seite
»
Soziales Ehrenamt.
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Oktober 2009
Mit Jubiläumspin Malteser
unterstützen
Anstecker zum 50jährigen Jubiläum jetzt erhältlich.
Anlässlich
seines 50jährigen Vereinsjubiläums gibt der Malteser Hilfsdienst in
Waldalgesheim exklusiv einen Jubiläumspin heraus.
Der mit einer Anstecknadel versehene Pin aus Metall ist ab sofort in
zahlreichen Geschäften in und um Waldalgesheim gegen ein Spende von
mindestens 2€ erhältlich.
Die Einnahmen aus dem Spendenverkauf dienen ausschließlich der
Finanzierung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges für unsere
ehrenamtlichen Aufgaben im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und in den
Sozialdiensten wie dem Besuchsdienst und der Jugendarbeit.
Möchten auch Sie mit dem Erwerb eines Pins oder durch den Vertrieb des
Pins für uns zum Beispiel in Ihrem Geschäft, Betrieb oder Lokal unsere
Arbeit unterstützen, wenden sich an unseren Ortsbeauftragten über den untenstehenden Emaillink. Bei den uns bereits
unterstützenden Geschäftsleuten möchten wir uns hier herzlich bedanken.
Kontaktaufnahme
per Email
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Oktober 2009
Seminar zum Einsatzsanitäter abgeschlossen
Alle Teilnehmer legten Prüfung
erfolgreich ab
Seit
Wochen hatten die Helferinnen und Helfer der Malteser aus Bad
Sobernheim, Simmern, Kastellaun,
Weiler und Waldalgesheim fleißig gelernt und geübt, um ihre
Kenntnisse und Fähigkeiten vor der Prüfungskommission unter Beweis zu
stellen. "Alle Teilnehmer haben die Abschlussprüfung mit Bravour
gemeistert" so der Ausbildungsleiter und Lehrrettungsassistent Dirk
Michel, der sich über das hohe Ausbildungsniveau der
frisch gebackenen Sanitäter freut. Michel sowie sein mehrköpfiges
Ausbilderteam aus Rettungsassistenten, Pflegedozent und Notarzt hatten
an mehreren Wochenenden den Teilnehmern die notwendigen
Kenntnisse vermittelt. Die Lerninhalte legen die Basis für eine
rettungsdienstliche Fachausbildung, weshalb sich die Teilnehmer
detailliertes Wissen in Physiologie, Anatomie und Krankheitslehre
des Menschen sowie fortgeschrittenen praktische Fähigkeiten, wie die Frühdefibrillation, aneignen mussten.
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September 2009
Mit Schild, Schwert und
Mantel
Sanitätsdienstgruppe der Malteser Waldalgesheim für Mittelaltermärkte
und mittelalterliche Veranstaltungen mit epochalem Gewand und Ritterzelt
Um
das Gesamtbild einer mittelalterlichen Veranstaltung nicht durch übliche
Sanitätszelte und Einsatzkleidung übermäßig zu stören, führen wir
unseren Sanitätsdienst jetzt auch in mittelalterlicher Gewandung durch
und greifen auf ein Landsknechtzelt als Sanitätsstation zurück. Neben
unserem Zelt und unserer Kleidung verfügen wir über eine Vielzahl an
mittelalterlichen Accessoires, so dass wir uns ideal in das Gesamtbild
Ihrer Veranstaltung einfügen. Selbstverständlich ist unsere
Sanitätsstation mit moderner medizinischer Technik ausgestattet und auch
unsere "Knechte", "Ritter", "Nonnen" und "Mönche" verfügen über eine
zeitgenössische sanitäts- oder rettungsdienstliche Ausbildung. Bei
Bedarf stehen natürlich auch Rettungsfahrzeuge und alles weitere, was
einsatztaktisch, kommunikationstechnisch und medizinisch benötigt wird,
zur Verfügung.
Ihr Ansprechpartner: Sarah Carina und Marcel Bremmer, Telefon
(06732) 9572047
Kontaktaufnahme
per Email
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Mai 2009
Spende für soziale
Ehrenamtdienste der Malteser in Waldalgesheim
Der Besuchsdienst freut sich über 750 Euro aus Erlös des
Benefiz-Frühlings-konzertes der Volksbank Nahetal.
Am 29. März präsentierte die Volksbank Nahetal eG den
Gospelchor Sacropops und den Musikverein Daxweiler in der katholischen
Kirche in Waldalgesheim, deren kurzweilige Darbietungen von zahlreichen
Konzertbesuchern begeistert verfolgt wurden. Aus dem Erlös wurden von
der Volksbank Nahetal eG 750 Euro an den Besuchs- und Begleitungsdienst
des Malteser Hilfsdienst in Waldalgesheim übergeben, die stellvertretend
für das gesamte Besuchsdienstteam vom Ortsbeauftragten Klaus Bremmer dankbar
entgegengenommen wurden.
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Februar 2009
Malteser-SEG im Einsatz
Der Brand in den Wäschereiräumen des
mainzer Hildegardis-Krankenhauses führte zum
Großeinsatz der örtlichen Katastrophenschutzkräfte.
Ein Feuer in den Wäschereiräumen des mainzer
Hildegardis-Krankenhaus erforderte am 27.02.2009 den Einsatz von rund
250 Kräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Unter ihnen
auch die Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe Mainz-Bingen Nord der Malteser aus Bingen
und Waldalgesheim. Aufgrund der Rauchentwicklung musste das Hauptgebäude
der Klinik zu einem großen Teil evakuiert werden.
Da die Einsatzkräfte aus dem mainzer Stadtgebiet die
Evakuierungsmaßnahmen schnell und reibungslos abwickeln konnten, war der
Einsatz für die Schnelleinsatzgruppe nach einer mehrstündigen
Breitstellung und ohne vor Ort eingesetzt werden zu müssen rasch
beendet.
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Februar 2009
Buntes
Narrentreiben auf den Straßen von Waldalgesheim
Mit dem großen Rosenmontagszug endete die
Session 2009. Malteser begleiteten 14 Karnevalsveranstaltungen in Mainz,
Simmern und Waldalgesheim.
Mit
dem ausgelassenen Narrentreiben in den Hallen und auf den Strassen an
Rhein und Nahe beginnt alljährlich eine einsatzreiche Zeit für die
Malteser aus Waldalgesheim. Bereits ab Januar wird für die
besucherstarken, hochkarätigen Veranstaltungen des Karnevalverein
Waldalgesheim (KVW) der Sanitätsdienst in der Keltenhalle gestellt. In
der heißen Phase zwischen Schwerdonnerstag und Rosenmontag kommen noch
zahlreiche Einsätze für Karnevalszüge hinzu.
So wurden in der diesjährigen Session 14 Veranstaltungen
sanitätsdienstlich betreut. Vor allem die Einsätze bei den Umzügen in
Simmern und Mainz-Finthen, die gemeinsam mit anderen
Maltesergliederungen und Hilfsorganisationen bestritten wurden, waren
ein Highlight für die eingesetzten Helfer. Am Rosenmontag ging es dann
mit voller Helferstärke in den Höhepunkt der "allesemer Fassenacht", dem
großen Rosenmontagszug. Knapp 12.000 Narren trotzten dem kühl-feuchten
Wetter und ließen sich die ausgelassene Stimmung beim Unzug nicht
verderben, bei dem über 1000 aktive Fastnachter dem Publikum eine
herrliche Zugkulisse präsentierten. Für die Teilnehmer waren ca. 30
Malteser aus Waldalgesheim samt Unterstützung der Malteser Bendorf, mit
zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Die Einsatzkräfte
wurden von der Einsatzleitzentrale in der Malteserunterkunft aus
koordiniert. "Bei den zahlreichen Hilfeleistungen handelte es sich
hauptsächlich um Kreislaufprobleme und kleinere Verletzungen, die meist
vor Ort dank der schnellen Hilfe unserer Einsatzkräfte behoben werden
konnten." gab sich der Leiter Einsatzdienste Peter Fassott zufrieden
über den Einsatzablauf. Nur wenige Patienten mussten ins Krankhaus
gebracht werden. Auch die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr sei
wie gewohnt reibungslos und routiniert verlaufen. "Das ein
Sanitätsdienst bei solchen Veranstaltungen überaus wichtig ist belegt
die Tatsache, dass dank der schnellen Hilfe unserer Sanitäter ein leblos
zusammengebrochener Umzugsbesucher in Mainz-Finthen erfolgreich
wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht werden konnte" so Fassott.
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